Männer und Gefühle: Warum deine „weibliche Seite“ entscheidend ist

Warum die „Anima im Mann“ wichtiger ist, als du denkst

Übersicht zu diesem Beitrag:

Einleitung: Männer und Frauen sind einfach unterschiedlich

Heute Morgen war ich wie so oft früh draußen in der Natur. Es ist ein Ritual für mich geworden. Stille, frische Luft und Raum für Gedanken.

Dabei beobachtete ich ein Paar Wildenten in einem Bach. Und plötzlich war er da, dieser einfache Gedanke: Männer und Frauen sind einfach unterschiedlich.

Kein neues Thema. Und doch eines, das uns bis heute beschäftigt.

Ich erinnerte mich an ein Buch aus den 90er Jahren, das viele von uns kennen: „Männer sind vom Mars, Frauen sind von der Venus“ von John Gray. Über 30 Jahre alt und trotzdem aktueller denn je. Vielleicht würde allein das Lesen dieses Buches so manche hitzige Diskussion über Rollenbilder und Gender deutlich entspannen.

Die Anima* im Mann: Die weibliche Seite verstehen

Was viele Männer nicht wissen oder lange verdrängen: Wir tragen mehr in uns, als wir glauben.

Mir selbst wurde das erst im Rahmen einer Initiationsreise für Männer bewusst. Dort begegnete ich dem Konzept der „Anima im Mann“ nach Carl Gustav Jung.

Die Anima ist der unbewusste, weibliche Persönlichkeitsanteil im Mann. Sie steht für:

  • Emotionen und Empathie
  • Intuition und Kreativität
  • Beziehungsfähigkeit
  • Sensibilität und Stimmungen

Während wir Männer oft lernen, rational, kontrolliert und stark zu sein, wirkt dieser Teil im Hintergrund weiter.

1 Die „Anima“ ist ein Begriff des Psychologen Carl Gustav Jung und beschreibt den unbewussten, weiblichen Persönlichkeitsanteil im Mann. Quelle: Jung, C. G. – Analytische Psychologie, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Animus_und_Anima

Warum Männer Gefühle unterdrücken

Viele Männer haben Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu verstehen oder überhaupt zuzulassen.

Vielleicht kennst du das selbst: Du reagierst plötzlich emotional, ohne genau zu wissen warum. Ein Lied berührt dich unerwartet. Oder Kritik trifft dich stärker, als du es dir erklären kannst.

Warum fällt es Männern so schwer, über Gefühle zu sprechen?

Viele Männer haben Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu verstehen oder überhaupt zuzulassen.

Vielleicht kennst du das selbst: Du reagierst plötzlich emotional, ohne genau zu wissen warum. Ein Lied berührt dich unerwartet. Oder Kritik trifft dich stärker, als du es dir erklären kannst.

Weil wir früh gelernt haben, dass Stärke bedeutet, Gefühle zu kontrollieren. Doch genau dadurch verdrängen wir einen Teil von uns selbst.

Problematisch wird es dann, wenn diese Seite unbewusst bleibt. Dann zeigt sie sich oft in:

  • Launenhaftem Verhalten
  • Überreaktionen im Business
  • Konflikten in Beziehungen
Berthold Porath

Echte Stärke entsteht nicht durch Unterdrücken, sondern durch Bewusstsein.

Berthold Porath

Männerarbeit als Weg zu emotionaler Stärke

Ich schreibe dir das, weil ich selbst lange Zeit vieles davon nicht verstanden habe.

Erst durch die Arbeit in Männerkreisen und durch die Initiationsserie habe ich gelernt, diese Seite in mir zu erkennen und anzunehmen.

Und das hat etwas verändert:

  • Ich spreche heute offener über Dinge
  • Meine Beziehungen sind klarer geworden
  • Ich reagiere bewusster statt impulsiv

Männerarbeit bedeutet nicht, schwächer zu werden. Sie bedeutet, vollständiger zu werden.

Fazit: Männer und Gefühle neu denken

Die Frage ist nicht, ob Männer Gefühle haben. Die Frage ist, ob sie bereit sind, diese zuzulassen und zu verstehen. Echte Stärke entsteht nicht durch Unterdrücken, sondern durch Bewusstsein. Wer beide Seiten in sich integriert, führt anders. Lebt anders. Liebt anders.

Einladung

Wenn dich dieses Thema anspricht und du tiefer einsteigen möchtest, dann wirf einen Blick auf die Initiations-Serie für Männer.

Dort arbeitest du über mehrere Wochenenden hinweg an deiner persönlichen Entwicklung, deiner Identität als Mann und deiner eigenen Vision. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. 

Herzlichst
Dein Berthold

Hast Du Interesse mich näher kennenzulernen?

Ge(h)spräch nenne ich es, weil wir uns dann in der Natur treffen und im Gehen miteinander reden.

Das macht den Kopf frei und löst die eine oder andere gedankliche Bremse.

Ich freue mich auf Dich!

Hast Du Interesse mich näher kennenzulernen?

Ge(h)spräch nenne ich es, weil wir uns dann in der Natur treffen und im Gehen miteinander reden.

Das macht den Kopf frei und löst die eine oder andere gedankliche Bremse.

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